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Konzertfotos:
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Osterholzer Kreisblatt vom 29.4.2006:
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- Irische Melancholie und Naturverbundenheit
- Vielversprechender Auftakt von Cara Dilions Deutschlandtour im Ritterhuder Veranstaltungszentrum
Von unserem Mitarbeiter Holger de Haan
RITTERHUOE. Ihre Lieder erzählen vom Land und den Leuten in Irland, der Liebe und von Amerika als der großen Hoffnung irischer Auswanderer. Ihre Stimme klingt klar, sanft und zuckersüß. Vor rund 250 enthusiastischen Folkfans begeisterte Card Dil-Ion zum Auftakt ihrer „After the morning,, Deutschlundtour im Ritterhuder Veranstal-tnngszentrum. Eingeladen hatte die Folkini-hative Osterholz-Scharmbeck. Dungiven, County Derry, Nordirland. Kein Ort, in den Irland-Touristen zuhaut einfallen und doch ein Platz mit viel Musiktradition. Hier ist die Heimat von Cara Dillon und hier trat sie schon als Teenager auf. Im zarten Alter von 14 Jahren gewann sie die viel gepriesene „ All Ireland Traditional Sin-ging Trophy". Mit ihrem kreativen Partner Sam Lake-man haben sich die beiden Musiker bereits auf den Vorgängeralben als exzellente Songschreiber mit einem feinen Gespür für Melodie und Atmosphäre entpuppt. In ihrer Heimat gilt Cara Dillon seit ihrem Debütwerk im Jahre 2001 als die neue Folk-Stimme Irlands. Ihre Stücke sind in sich geschlossen mit großartigen Melodien, guten Texten und viel Bandfeeling. Bis zum heutigen Tage hat Cara bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen (unter anderem diverse von BBC Radio 2 und Hot Press) und wurde außerdem in zwei Kategorien für die prestigeträchtigen „Meteor Awards" nominiert, aus denen sie als beste irische Sängerin hervorging, In der Kreis-Stadt war sie schon einmal zu Gast, im Mai 2001 feierte sie ebenfalls auf Einladung der Folkinitiative eine mit viel Applaus begleitete Deutschlandpremiere in Stagge's Hotel. Derzeit ist sie mit ihrem neuen Album »After the morning" unterwegs, weitere Stationen sind Halle, Berlin, Hamburg und Nürnberg. Cara Dillon bestach auch in Ritterhude durch authentisch vorgetragene Balladen, die allesamt eine interessante Geschichte erzählen, ihre wunderschönen Liebesballaden sind wie viele andere Songs Ausdruck irischer Melancholie und Naturverbundenheit im traditionellen Gewand der Folk Musik. Ihre Lieder sind sehr schön mit Klavier-klängen, Harmonium, Orgel und Akustikgitarre arrangiert, Caras glockenklare, engelsgleiche Stimme steht jedoch immer im Vordergrund. Ihr neues Album klingt jedoch poppiger als die Vorläufer. Lieder wie die Singleauskopplung .Never In A Million Years", das interessante „Heres A Health“, „This Time" und „October Winds“ reduzieren sich nicht nur auf das irische Klanggut, sie wirken fast ähnlich wie ganz „normale" Popsongs, Traditionals und eigene Songs halten sich jedoch in etwa dir Waage. Cara Dillon biedert sich nicht an, sie singt einfach so, wie es ihr selbst ein Herzensbedürfnis zu sein scheint. Kritiker sagen ihr eine große Karriere voraus, mit der sie vielleicht in die Fußstapfen anderer Iren wie Chris De Burgh, U2, Johnny Logan oder Sinead O'Connor treten könnte. Im Ritterhuder Veranstaltungszen-trum hat sie diesen Anspruch eindeutig unter Beweis gestellt, was das Publikum immer wieder zu lang anhaltendem Applaus animierte.
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Osterholzer Anzeiger vom 3.5.2006:
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Die schöne Stimme des neuen irischen Folk Folkinitiative landete mit Cara Dillon einen Treffer von Sabine Kahrs
Ritterhude. Mit Cara Dillon und ihrer Band hat die Folk Initiative Osterholz-Scharmbeck e.V. einen echten Lek-kerbissen In das Ritterhuder Veranstaltungszentrum geholt, was von den Fans irischer Folkmusik mit einem vollem Haus belohnt worden Ist. „Die schönste Stimme der neuen irischen Folkmusik", war dem Publikum versprochen worden - es wurde nicht enttäuscht. Cara Dillon wusste zu überzeugen. Eine glasklare, engelsgleiche Stimme wird ihr nachgesagt, und man mochte staunen, wie kräftig und gewaltig diese Stimme zuweilen klingt. Schlicht, ohne Getanze oder große Gesten trug die zierliche, dunkel gekleidete junge Sängerin ihre Songs vor, und begeisterte in ihren Ansagen, die leider nur das englischkundige Publikum verstehen konnte, mit Charme und Humor. Allein mit Ausstrahlung und Stimme zog die 1975 in Irland geborene und bereits mehrfach hochausgezeichnete Künstlerin das Publikum in ihren Bann. Wer so singt, der kommt auch ohne aufsehenerregendes Outfit und ohne Hüft- und Pogewackel aus und gewinnt von Auftritt zu Auftritt viele neue Fans hinzu. Cara Dillon trat mühelos den Beweis an. Seit sie vor vier Jahren für die Folkinitiative Osterholz-Scharmbeck in Stagges Hotel vor ausverkauftem Haus begeisterte, habe sie Karriere gemacht und auf den Bühnen großer Häuser gesungen, erklärte ein Sprecher der Folkinitiative in seiner Begrüßungsansage. Nun freue man sich sehr, die hübsche, blonde Lady erneut für ein Konzert gewonnen zu haben. Die Sängerin und ihre fünf-köpfige Band brachten verschiedene Stücke dreier CDsauf die Ritterhuder Bühne. Darunter solche mit deutlich traditionellem Einschlag und neue irische Folkmusik mit rockig-poppiger Note - Coverversionen anderer Künstler, einfühlsam interpretiert sowie Eigenkompositionen aus ihrer Feder und dei ihres Ehemanns Sam Lakeman (am Piano). Lieder wie .Black is a colour", „Bold Jamie", „October Winds" (das sie ihrem Vater widmete) oder .Garden Valley" erfreuten die Fans Ein echter, instrumentaler lrish-Dance-Reißer, brachte den Saal zum Kochen. Cara Dillon. die im Laufe des Konzertes auch schon mal zur Flöte griff, brachte hier eine Geige zum Glühen. Dergleichen Stimmungshits hätte es gerne mehr geben dürfen. Anrührige Seiten hatte das Konzert aber ebenfalls, die sehr gefielen. Cara Dillon brachte ihre bereits berühmte Version von Tommy Sands ergreifendem Song über die Probleme Nordirlands „There were Roses". Das Publikum sang leise mit. Nach diesem Konzert, das den Deutschland-Tour-Auftakt darstellte, war der Künstlerin endloser Beifall sicher. Die Zugabe-Forderungen waren nicht zu überhören, Ihrem dankbaren Publikum gewährte sie zwei weitere Songs: „The Streets of Derry" und .The Emigrant's Fare-well".
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