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OSTERHOLZ-SCHARMBECK. In der alten Fachwerkscheune auf Gut Sandbeck erklangen die sehnsüchtigen gälischen Lieder und rhythmischen irischen Folkloremelodien der Gruppe "Norland Wind". Das Kulturzentrum der Stadt bot diesem bedeutenden Musikerlebnis einen idealen, würdevollen Rahmen. Mit Kerzenlicht schufen die Veranstalter in der Scheune eine bezaubernde Atmosphäre.Die Folkinitiative Osterholz-Scharmbeck hatte die prominente Gruppe in die Stadt geholt. Fans der irischen Musik kamen von Nah und Fern, um die exzellenten Musiker von "Norland Wind" zu hören. Der Berliner Thomas Loefke und der Ire Pádraig Duggan muszieren gemeinsam in der erfolgreichen irischen Kultgruppe "Clannad". Matthias Kießling gestand dem Publikum, dass seine Liebe zur irischen Musik im Urlaub in den 70er Jahren entstanden war, "das Meer, das Wetter, die Musik und das irische Bier haben mich inspiriert". Der mystische Klang der Harfe und die klare, ausdrucksstarke Stimme von Kerstin Blodig prägen den Sound der Gruppe. Kerstin Blodig singt ausdrucksstark norwegische und gälische Songs. Der Schotte Ian Melrose arrangierte die Stücke für "Norland Wind". Das virtuose Geigenspiel der Riverdance-Geigerin Máire Breatnach bewegte die Fans zum rhythmischen Stampfen mit den Füssen und die faszinierenden Klanglandschaften des Keyboarder Matthias Kießling gaben der traditionellen irischen Musik ein warmes Fundament."Norland Wind" gehört zu den international renommiertesten Celtic-Folk-Bands in Deutschland. Zum dritten Male kam die Gruppe nach Osterholz-Scharmbeck. Die Musik ist vom keltischen Nordwesten Irlands geprägt. In den gälischen Liedern findet der Zuhörer Sehnsucht nach der majestätischen Landschaft im Donegal. Die keltische Harfe inspirierte Musikfreunde, die Gedanken in die irische Landschaft, ans Meer oder in die typischen Kneipen wandern zu lassen. Songs von irischen Freiheitskämpfern, verliebten Paaren und armen Fischern bezauberten die Zuhörer. Vor Begeisterung wurden Feuerzeuge im Publikum geschwenkt und der Applaus mit lauten Begeisterungsrufen unterstrichen. Das Publikum wollte nach zwei Konzertstunden die Musiker nicht ziehen lassen: "Norland Wind" gaben gerne Zugaben und präsentierten dabei noch einmal klangvoll ihre einzigartigen Folklore-Arrangements. Erst nach der dritten Zugabe verabschiedete sich die Gruppe.
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